Häufig gestellte Fragen

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, mit denen man verlorene Zähne funktionell und ästhetisch perfekt ersetzen kann. Zahnimplantate werden im Knochen fest verankert und sind so stabil wie ein natürlicher Zahn.Eine Implantatversorgung besteht dabei immer aus einer Einheit von Implantat und Krone, Implantaten und Brücke oder von Implantaten und Prothese.

Moderne Zahnimplantate werden aus biokompatiblen Titan oder aus dem bioinerten hochfesten keramischen Werkstoff Zirkoniumdioxid gefertigt. Dokumentierte Abstoßungsreaktionen oder Allergien auf Titan oder Zirkoniumdioxidkeramik sind nicht bekannt

Aufgrund der heutigen modernen Anästhesiemitteln und -techniken verspüren Sie keinen Schmerz. Auf Wunsch kann der Eingriff unter lokaler oder allgemeiner Narkose durchgeführt werden. Nach der Operation verspüren Sie möglicherweise einen leichten Schmerz, der mit Schmerzmitteln problemlos bekämpft werden kann. Sie können sich bei unseren anderen Patienten erkundigen, wie sie sich nach dem Eingriff gefühlt haben.

Wenn für das Implantat ausreichend und geeignete Knochensubstanz vorhanden ist, können Implantate in jeder Situation eingesetzt werden.

Implantate sind sehr sicher, robust und bequem. Die gesunden Zähne neben der Zahnlücke werden nicht, wie bei Brücken, beschädigt. Im Vergleich zu den Alternativen sind Implantate viel langlebiger. Da sie ein sicheres Gefühl geben, verschwinden auch die psychologischen Probleme, unter denen die betroffenen Personen wegen der Zahnlücke leiden.

Die Implantat-Operationen können in unserer Klinik bereits in 10 Minuten durchgeführt werden. Die Dauer hängt von der Art der durchzuführenden Operation ab. Die gesamte Prozedur endet im Allgemeinen 3 Monate nach der Implantat-Operation. Ihr Zahnarzt fertigt vorübergehende Prothesen an, die Sie während dieser 3 Monate tragen können, um Ihren Alltag normal weiterzuführen.

Wie bei anderen zahnmedizinischen Eingriffen können auch nach einer Implantation Schwellungen und leichte Schmerzen auftreten. Die meisten Patienten sind am nächsten Tag wieder einsatzfähig.

Die Erfolgsaussichten sind wissenschaftlich dokumentiert sehr hoch. Bei der richtigen Vorgehensweise und bei sorgfältiger Pflege können Zahnimplantate ein Leben lang halten.

Um zu gewährleisten, dass sich Ihre Implantate vollständig mit dem Knochen verbinden, sollte der Druck auf Ihre Implantate in den ersten 2 bis 3 Monaten auf ein Mindestmaß reduziert werden. In diesem Genesungszeitraum wird Ihr Arzt vorübergehende Prothesen für Sie anfertigen, damit Sie Ihren Alltag normal fortführen können. Nachdem sich das Implantat und Ihr Kieferknochen miteinander verbunden haben, werden die bleibenden Zähne auf Ihre Implantate aufgesetzt.

Die Kosten einer Implantat-Versorgung hängen vom Einzelfall ab. Entscheidend sind die Zahl der Implantate, der Implantat-Typ und vor allem der Schwierigkeitsgrad des Eingriffes. Im Schnitt kostet eine Implantation etwa 360 bis 800 Euro.

Darin enthalten sind neben dem Implantat (einschließlich aller Materialkosten) auch Arzthonorare und Begleitleistungen wie Röntgen oder andere diagnostische Maßnahmen. Falls erforderlich, kommen Kosten für den Knochenaufbau oder zusätzliche operative Maßnahmen dazu. Neben diesen Beträgen fallen noch Kosten in etwa gleicher Höhe für den Zahnersatz (Kronen, Brücken) an.

Beim Einsatz von Brücken wird gesunde Substanz durch Beschleifen der Nachbarzähne geopfert. Die Lücke in der Zahnreihe wird durch ein Zwischenglied geschlossen. Die Zahnwurzel selbst wird nicht ersetzt. Dem Kieferknochen fehlt der von der Wurzel übertragene Kaudruck. Diese natürliche Belastung stimuliert den Knochen normalerweise zur Regenerierung. Fehlt die Belastung, bildet sich der Knochen im Laufe der Zeit zurück.

Rein schleimhautgetragene Prothesen führen aus demselben Grund zu Knochenschwund, der sogenannten Atrophie. Aufgrund des Knochenabbaus muss über einen längeren Zeitraum die Prothese immer wieder korrigiert werden. Die Folge ist oft unbefriedigend sitzender Zahnersatz, der viele Prothesenträger in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Für eine Vollnarkose müssen die entsprechende Einrichtung und Fachärzte für Anästhesie zur Verfügung stehen. Der Patient wird über das Monitoring durch den Anästhesisten überwacht.

Titan wird seit mehr als 30 Jahren in der dentalen Implantologie eingesetzt und hat sich als biokompatibles, verträgliches und sicheres Material erwiesen. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Mit besonderen Implantatoberflächen lässt sich die Einheilzeit der Implantate verkürzen. Neueste Entwicklung ist eine aktive Oberfläche, die den initialen Heilungsprozess beschleunigen soll.

Dies hängt immer von der Situation des Patienten ab. In der Regel kann mit einer Einheilzeit von acht bis zwölf Wochen gerechnet werden. In besonderen Fällen können Implantate früh, also schon während der Einheilung versorgt bzw. belastet werden.

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