Zirkoniumkrone

Die, die einen perfekten Zahnersatz suchen, haben zwei Ziele vor Augen: den Zahnersatz so günstig wie möglich anfertigen zu lassen, und dies natürlich in allerbester Qualität.

Als beste Lösung für die, die eine Krone möchten, gilt Zirkon, das zahlreiche positive Eigenschaften hat und leicht so gefärbt werden kann, dass der Zahnersatz sich den benachbarten gesunden Zähnen anpasst.

Kosten für eine Zirkonkrone: ab 200€

Sind Zirkonkronen besser als Metall Keramikkronen

Nein – ausschlaggebend für die Haltbarkeit einer Zahnkrone ist vor allem der Zahnbeschliff, also wie der Zahnarzt den Zahn beschleift. Mit dem Material hat die Haltbarkeit, oder Verträglichkeit einer Zahnkrone nichts zu tun!

Die weiße Legierung, die Anstelle von Metall als Unterbau verwendet wird, verleiht diesen Keramikkronen ein viel ästhetischeres Aussehen. Auf diese Weise gleicht Ihre Prothese perfekt den natürlichen Zähnen. Da sie das Licht durchschimmern lassen und der Unterbau aus einer weißen Legierung besteht, entstehen an den Zahnhälsen keine schwarzen Ränder. Sie sind gut verträglich und verursachen keine Allergien.

Keramikkronen mit Zirkonium-Unterbau besitzen mit 900 MPa eine hohe Widerstandskraft und kommen selbst bei großen Backenzähnen im hinteren Mundbereich zum Einsatz. Zirkonium ist ein hochtechnologisches Material, das nicht nur sehr belastbar ist, sondern auch ästhetisch und elegant aussieht.

Die Prothesen mit Zirkonium-Unterbau entstehen im CAD/CAM-Verfahren. Im ersten Schritt wird das Gebiss des Patienten mithilfe eines Mundscanners eingescannt und ein optischer Modellabdruck erstellt. Im CAD-Verfahren wird anhand der eingescannten Bilder der zukünftige Zahnersatz präzise konstruiert. Die endgültigen Konstruktionsdaten werden an eine Präzisionsfräsmaschine gesendet, die – ebenfalls computergesteuert – die Krone beziehungsweise die Brücke vollautomatisch ausfräst.

Jargonausdrücke: Zirkonkronen, Zirkoniumkrone, Vollkeramikkrone, Keramikkrone

Zirkon ist was?

Zirkon ist ein Jargonausdruck in der Zahmedizin, man meint damit Zirconiumdioxid ZrO2 – das ist eine Keramik und gehört zu der Gruppe der Oxidkeramiken. In der Zahnmedizin wird diese Keramik für Zahnimplantate und Zahnkronen verwendet. Diese Keramik zeichnet sich durch hohe Stabilität aus, Zahnbrücken können so ohne einen Metallkern angefertigt werden. Klassische Keramiken sind nicht so bruchfest wie Zirkoniumdioxid, deshalb wird bei “Nicht Zirkoniumdioxid Zahnbrücken” ein Gerüst aus Metall angefertigt, um entsprechende Stabilität zu gewährleisten. Die Metallgerüste werden dann mit speziellen Schichtkeramiken überschichtet um eine gute Ästhetik zu erzielen. Bei weitspannigen Zahnbrücken wird heute noch immer ein Metallkern verwendet, denn auch “Zirkon” hat Grenzen. Zwar sind also dank der hohen Stabilität von Zirkoniumdioxid kleine Gerüste aus Keramik möglich, jedoch muss auch Zirkoniumdioxid aus ästhetischen Gründen mit Schichtkeramiken verkleidet werden. Die Schichtkeramik, also die Keramik, die auf das Zirkongerüst kommt, ist für Zirkonkronen die gleiche, wie für Metallgerüste. Nach außen gleichen sich also die Zahnkronen was das Material anbelangt.

Zirkonkronen sind vor allem den Menschen zu empfehlen,

  • die an einer Metallallergie leiden,
  • bei denen die alte, aus Metallkeramik angefertigte Krone, mit grauem Rand ausgetauscht werden soll,
  • deren wurzelbehandelter Zahn sich verfärbt hat,
  • bei denen der Zahn mit einem stark destruiertem Zapfen fixiert wurde
  • die bereits aus Zirkon angefertigte Implantate haben,
  • die im Falle einer Zahnlücke einen ästhetischen Brückenersatz benötigen.

Die anspruchsvolle und ästhetische Zirkonkrone ist die entsprechende Wahl für die Patienten, die einen perfekten Zahnersatz und ein makelloses Lächeln für lange Zeit, mit Garantie erhalten möchten.

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